HanseGrand® Wegedeckenprogramm

Wege, Plätze, Straßen

Der Name HanseGrand steht für modernen Wegebau. Die Mischung aus verschiedenen Sanden, Brechsanden und Splitten führt zu einer scherfesten wassergebundenen Wegedecke, die eine unnötige Versiegelung unserer Umwelt verhindert.

Das Regionalbüro Südwest für HanseGrand Wege, Plätze und Straßen wird durch die Schweizer ideen-Werkstatt vertreten. Wir handeln und beraten im Auftrag und im Namen von HanseGrand in den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Teilen Baden-Württembergs.

Neue Wege – oder: Wie werde ich den Herausforderungen des anspruchsvollen Wegebaus in Zeiten des Klimawandels und finanzieller Engpässe gerecht?

Nachhaltige Lösungen für modernen Wegebau
Wege kostengünstig und klimagerecht gestaltet, aber wie? Wasser-, luft- und temperaturdurchlässige Bodenbeläge – ist das möglich? Aktiver Wasser- und Lufttransfer in die unteren Schichten der Wegekörper und Baumscheiben dauerhaft zu transportieren, ist eine Herausforderung. Gleichzeitig eine gesunde Luftzirkulation in unsere Städte zu bringen – um Staubpartikel zu binden – ist nur mit einer entsiegelten, ungebundenen Bauweise und Bäumen zu erreichen. Jetzt kann die Vision einer lebensfreundlichen Zukunft für alle Bewohner in Innenstädten real werden.

HanseGrand® bietet feinkörnige Decken für fussläufige Flächen und Plätze sowie mittelkörnige Decken (HanseGrand® Robust) für Rad- und Verkehrswege. Robuste wassergebundene Wegedecken sind ein mineralisches Produkt mit einer Kornzusammensetzung von null bis elf Millimeter – ein sehr gut gestuftes Brechkorngemisch. Damit entspricht dieses Gemisch der Korngrößenverteilung einer bituminösen
Fahrbahndecke. Durch die Verwendung unterschiedlicher mineralischer Rohstoffe wird eine ungewöhnlich hohe Bindung im Materialgefüge erreicht, ohne dass es zu Verklumpungen oder Plattenbildungen
kommt. Dadurch bleibt die Deckschicht auch nach langer Liegedauer reparaturfreundlich, wasser- und luftdurchlässig.

Hohe Standfestigkeit und geringe Frostempfindlichkeit!

Rad- und Wirtschaftswege mit zusätzlichen Deckschichten aus robusten Materialien gewährleisten gegenüber traditioneller Bauweise aus Brechkorngemischen von 0/32 mm ein deutlich höheres Dauerstandzeitverhalten. So sind sie eine sinnvolle Ergänzung, auch zu dem herkömmlichen Forst- und Landwirtschaftswegebau. Es wird eine bessere Wirtschaftlichkeit des Materialeinsatzes erzielt. Der Unterhaltungsaufwand und die damit verbundenen Kosten werden minimiert.
Wassergebundene Wegedecken von HanseGrand® bilden nicht nur sichere und belastbare Verkehrswege, sondern können auch als stabile Boulebahnen die Freizeit verschönern.
Durch den Einsatz des Bindemittels Stabilizer-mixed-HanseGrand können die Standzeiten der Wegedecken deutlich erhöht werden.

Lange Haltbarkeit der Flächen durch einfache Pflege

HanseGrand® Wegedecken zeichnen sich durch eine lange Standzeit aus. Da die Wegedecken ohne Freikalke und Lehme produziert werden, können sie problemlos in Stand gehalten bzw. ausgebessert werden. Stellenweise Deckenerneuerungen sind schon nach kurzer Zeit nicht mehr sichtbar. Normale/regelmäßige Pflegemaßnahmen: Nach dem Winter, bei Bedarf mit Schleppmatte o.ä.abschleppen, Unebenheiten ggf. etwas lockern/kreilen, nachplanieren und erdfeucht nachverdichten.
Kleine Unebenheiten gleichen sich meist von selbst durch die Benutzung wieder aus. (Bei mangelnder Verdichtung: Decke in erdfeuchtem Zustand statisch walzen – am besten geeignet ist eine Tandemwalze
mit ca. 800-2000 kg Gewicht.)

Übermäßiges loses Korn: Erdfeuchte Deckschicht ca. 3 cm tief lockern durch Kreil o. Eisenrechen, Korndurchmischung wieder herstellen, sodann planieren und erdfeucht einwalzen. Beim Einwalzen soll der Belag mind. 25 mm tief durchfeuchtet sein. Laub und Moosbildung sowie Unrat sollten zeitnah von der Decke entfernt werden (z.B. händisch mit Laubrechen oder mit hochgestelltem Spindelmäher), die lose Splittkörnung aber bitte liegen lassen (also nicht mit Besen abkehren!). Auf den Einsatz vonLaubbläsern sollte möglichst verzichtet werden, da eine oberflächige Entmischung nicht ausgeschlossen werden kann. Unkrautbewuchs am besten frühzeitig mitsamt Wurzeln herausziehen (Wegedecke muss feucht sein). Gelockerte Wegekörnung danach wieder planieren und fest anstampfen.

Schneeräumen: Entsprechende Vorsicht wie bei allen wassergebundenen Wegedecken. Räumschild z.B. 1 bis 2 cm über Belagsoberkante in Schwimmstellung einstellen. Salzstreuung ist möglich.
Im Fall von Ausschwemmungen/Wasserrinnen: Bei geneigten Flächen sollten nach sehr starken Regenereignissen Kontrollgänge erfolgen. Falls Ausspülungen/Rinnen erkennbar sind: zeitnah ausbessern (anlockern, Ersatzmaterial aufbringen, planieren und erdfeucht verdichten).

Kleinflächige Erneuerungsmaßnahmen: beschädigte Wegedecke im erdfeuchten Zustand bis 3 cm Tiefe leicht aufrauen (z.B. kreuzweise mit Eisenrechen oder Kreil). In die darunter liegende Tragschicht darf
dabei nicht eingegriffen werden! Bei Bedarf Ersatzmaterial erdfeucht auftragen, sodann Deckschicht egalisieren/planieren und statisch verdichten. Danach 1 x Wässern mit Regner oder feinstrahliger Düse/Brause. Evtl. später 1 x Nachwalzen im erdfeuchten Zustand.